Eigentlich stehen da nur viele Bäume: Baum, Baum, Baum. Kultiviert, verwaltet und gerodet sind sie die hölzernen Bestandteile des Waldes. Ein kleines Wäldchen, Gehölz, Holz, Holz, Holz – bis kein Wald mehr übrig ist.
Auf der Bühne setzen zwei Performerinnen neu zusammen, was seinen ursprünglichen Zusammenhalt längst verloren hat und pflanzen einen neuen Wald.

GEHÖLZ ist eine Wucherung von Holz, Plastik und Flanell, organischer Bewegung im Raum, dem Tanz einer Pflanze, von Licht, tierischen Geräuschen, Gesang ohne Worten und Körpern.

KONZEPT Alisa Hecke

DRAMATURGIE Nora Schneider

PERFORMANCE Henriette Aichinger, Jennifer Demmel

© Detlef Ulbrich

 

 

AUFFÜHRUNGEN

Cammerspiele Leipzig, 24.-26. Mai 2018

Cammerspiele Leipzig, 06.-08. Dezember 2018



Es beginnt mit sattem Waldgrün. (...) Plötzlich wird die Hülle rasch und in wallenden Bewegungen nach hinten gezogen und verschwindet als grüne Masse. (...) Dabei rieseln Sägespäne herad und hinterlassen eine dezente, holzige Duftnote. Der Auftritt der Planen hat damit gerade erst begonnen. Langsam schiebt sich der Berg aus dunkelgrünem Material wieder nach vorne. Mal grenzt sich ein Teil davon ab, schleppt sich kriechend in die Nähe des Publikums und enthüllt die Performerinnen. Dann werden auch sie wieder Teil der scheinbar alles verschlingenden Abdeckungsmasse.
Miriam Heinbuch, Leipziger Volkszeitung, 26./27. Mai 2018