über berge (2016)

Theaterinstallation

 

 

Das goldene Zeitalter des Alpinismus ist vorbei. Stand das Bergprofil seit jeher als handlungstragende Kulisse des Menschen der Ebene da, der sich im Nimbus des Erhabenen zu wiegen pflegte, so perspektiviert ÜBER BERGE den auf die Hybris folgenden Abstieg.


ÜBER BERGE installiert auf der Bühne einen raumgreifenden und -strukturierenden Berg, an dessen Seite stilprägende Ikonen, Narrative und alpine Relikte erscheinen. In ihrem Zusammenspiel offenbaren sie den Berg als Zustand von Materie und Imagination und schaffen ihm einen Ort politischer, religiöser sowie kultureller Praktiken und Prophezeiungen.

 

 

 

GIESSEN

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

15. Oktober 2016

 

FRANKFURT AM MAIN

Künstlerhaus Mousonturm, Studio 1

27.-28. Oktober 2016

 

 

KONZEPT Alisa Hecke MIT Antonia Beeskow, Martin Bien, Charlotte Bösling, Benjamin Hoesch, Frieda Illig, Beni Kubik, Emma Möller, Martha Oelschläger, Florence Ruckstuhl, Nora Schneider, Franz Thöricht, Rudolf Triller

 

 

Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Rahmen der Hessischen Theaterakademie, gefördert vom Kulturamt der Stadt Gießen und der Gießener Hochschulgesellschaft.

 


Über Berge ©Charlotte Bösling
Über Berge ©Charlotte Bösling
Über Berge ©Charlotte Bösling
Über Berge ©Charlotte Bösling
Über Berge ©Charlotte Bösling
Über Berge ©Charlotte Bösling


Nebel taucht auf, eine Leiter lädt zum Aufstieg ein und der Wind bläst – doch von alpiner Romantik keine Spur. (...) Der Berg als Symbol für das sich Überwinden, das Gefühl von Erhabenheit, das Streben nach Maximierung, aber auch den tiefen Fall.
Karola Schepp, Gießener Allgemeine Zeitung, 15. Oktober 2016